Drei Buchstaben.
Viele gute Fragen.
DGS. Vom Logo auf dem Bildschirm zum geplanten Wandobjekt.
Wie groß wirkt es im Büro? Welche Oberfläche passt? Wie lassen sich die Buchstaben drucken, verbinden und später montieren? Dieses Projekt zeigt den Weg dorthin. Mit Entwürfen, echten Passproben und Entscheidungen, die sich am Bauteil bewähren müssen.
- Zielbreite
- 150 cm
- Geplante Tiefe
- 30 mm
- Untersuchter Wandabstand
- 20 mm
- Aktueller Produktionsplan
- 12 Segmente
Eine Form. Zwei Wirkungen.
Schiebe den Regler und vergleiche Blau und Weiß.
Mit Maus oder Finger verschieben. Mit der Tastatur: Pfeiltasten.
Der Weg zum Objekt
Vom Raum
bis zur Passung.
Erst verstehen, dann modellieren.
Am Anfang stehen Anfrage und gemeinsame Anforderungen: Größe, Oberfläche, Teilung und Montage. Die eigenen CAD-Ausgangsdaten des Kunden lagen zunächst nicht vor. Die vorhandene Logo-Geometrie wurde deshalb als Grundlage genutzt und im Projekt weiter aufgebaut.
Der spätere Ort gehört zum Entwurf.
Ein 3D-Scan liefert die räumliche Ausgangsbasis. In Blender wird die Szene bereinigt und anhand von Bürofotos nachgebaut. So lassen sich Proportionen, Tageslicht, mögliche LED-Beleuchtung und ein Konzept für die Aufhängung beurteilen.
Ein gutes Rendering muss druckbar werden.
Aus dem Modell entsteht eine Fertigungskonstruktion für den H2D. Die Buchstaben werden in druckbare Segmente aufgeteilt und erhalten rückseitige Steckverbinder. Die Teilung des G wurde angepasst, damit keine kurze, exponierte Naht im Sichtbereich entsteht.
Die Passprobe hat das letzte Wort.
Echte Drucke zeigen, was am Bildschirm offenbleibt: Ein gerundeter Einsatz passt nicht, ein anderer sitzt zu locker. Rundungen und Toleranzen werden gezielt angepasst. Für eine kleine Schiebeverbindung wurde die Passung F15/R2 bereits am Bauteil ausgewählt; weitere Verbinder- und Schraubentests stehen aus.
Ein Blick in die Werkstattnotizen
Die alte gerundete Variante mit 0,8 mm bestand die Passprobe nicht. A1.2 passte, saß aber zu locker. C1.0 und D1.1 sowie die M4-/M3-Verschraubung müssen noch getestet werden.
Die aktuelle vierteilige Prüfplatte enthält nur C/D und die überarbeiteten T1/T2-Füße. Bereits geprüfte Varianten werden nicht erneut gedruckt. Die kleine Schiebepassung F15/R2 wurde physisch ausgewählt.
Bis ins Detail
Damit der Aufbau
nachvollziehbar wird.
Bauteile, Verbindungen und Montagefolge gehören zur Konstruktion. Die Montageanleitung setzt bei fertig zusammengesetzten Buchstaben an. Benannte Teile und prüfbare Passungen machen den Aufbau nachvollziehbar.
Die folgenden Auszüge dokumentieren frühere Planungsstände. Sie sind keine aktuelle Montagefreigabe.